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Klosterkorn
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Als Stammsitz eines Grafengeschlechts taucht Wöltingerode
zu Beginn des 12. Jahrhunderts in den Geschichtsbüchern auf.
Die Söhne von "Lindolf de Waletingerod" gründeten
1174 ein reich ausgestattetes Benediktinerkloster. Wer sich für
die weitere Geschichte dieses Klosters interessiert, wird erstaunt
sein über seine wechselvolle Geschichte. Bald nach der Gründung
wird das Mönchskloster in ein Nonnenkloster der Zisterzienser
umgewandelt. Aus seiner ersten Blütezeit werden hervorragende
Beispiele der Buchmalerei und Handschriften in der Herzog-August-Bibliothek
in Wolfenbüttel aufbewahrt. Mehrmals wechselte während
der Reformationszeit und der Zeit danach die Zugehörigkeit
zwischen katholischer und lutherischer Kirche. 1809 wird das Nonnenkloster
endgültig aufgelöst und 1816 das Klostergut mit dem
Hannoverschen Klostergut vereinigt.
Zur Kornbrennerei
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